Gut zu Fuß in Bozen – Kurzfilm
Fotoeindrücke aus Bozen finden Sie hier: zur Galerie
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Walk-Space Kurzinfo Top Themen:
* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * VIII. österreichische Fachkonferenz für FußgängerInnen 16. und 17. Oktober 2014 INNSBRUCK'S CALLING - Bis zur Fachkonferenz in Innsbruck sind es nur noch wenige Tage. Namhafte österreichische und internationale ExpertInnen (aus der Schweiz, Deutschland, Dänemark,...) berichten über Erfahrungen zu den Schwerpunkten der Konferenz. In Workshops, beim "Speed-Dating" und in Rundgängen werden aktuelle fußverkehrsrelevante Themen präsentiert und diskutiert.
Plenarvorträge mit österreichischen Beiträgen:
Aktive Mobilität: Personenmobilität und Bewegung zu Fuß, Wohlbefinden, Image und Bewusstseinsbildung
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Begegnung und Koexistenz, Nahmobilität, wirtschaftliche Aspekte, Nachhaltigkeit, Begegnungszone in Österreich und international
Freitag, 17. Okt. 2014 Aktiv mobil nachhaltig
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Gut zu Fuß zur Haltestelle
Speed-Dating-Projektvorstellung - Speed-Dating bietet die Möglichkeit verschiedene Projekte / Initiativen / Strategien / Themen im Dialog kennenzulernen. Es werden ca. 30 Projekte an zwei Tagen vorgestellt. Donnerstag, 16. Okt. 2014
Freitag, 17. Okt. 2014
Plenarvorträge mit internationalen Beiträgen:
Infotisch & Infomaterial - Finanzielle Sponsoren der Konferenz haben die Möglichkeit Infomaterial zur Tagungsmappe beizulegen oder einen Infotisch zu reservieren. Bei Interesse zu Details (Platzbedarf, Kosten) kontaktieren Sie bitte: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Wir laden Sie herzlich ein, an der Konferenz teilzunehmen! vergünstigte Anmeldung bis 07.10.2014 unter: weitere Infos zur Konferenz: auch über Facebook * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * |
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1. Deutscher Fußverkehrskongress, Wuppertal
Am 15. und 16. September 2014 fand der erste Fußverkehrskongress in Deutschland, Wuppertal statt. Der Kongress wurde gemeinsam vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR), der Unfallforschung der Versicherer (UDV), dem Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen und der Bergischen Universität Wuppertal durchgeführt. Der erste gesamtdeutsche Kongress zum Fußgängerthema versammelte ca. 300 interessierte TeilnehmerInnen aus der Fachwelt einerseits schon länger aktive Initiativen in Deutschland, wie auch viele frisch am Thema Fußverkehr interessierte TeilnehmerInnen. Eine Reihe unterschiedlicher Aspekte zum Thema Strategien, Verkehrssicherheit, Qualitäten, Richtlinien, Planung und Gesundheitsaspekte, sowie die Vorstellung einzelner Vorhaben von Städten und Institutionen konnte in Vorträgen an 2 Tagen diskutiert werden. Dieter Schwab konnte bei der Konferenz mit einem Vortrag Zu Fuß in Österreich Erfahrungen, Strategien, Kampagnen, ... Aspekte aus Österreich einbringen. Dokumentation des Kongresses: Foto-Impressionen zur Konferenz für Mitglieder * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * Aktivitäten von BewohnerInnen an Straßen Interessante Infos aus der Publikation Fußverkehr in Zahlen. Fußverkehr in Zahlen, S.108 | Quelle: Sauter D., Hüttenmoser M., 2006: Integrationspotentiale im öffentlichen Raum urbaner Wohnquartiere, Zusammenfassung der Ergebnisse, Zürich. * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * |
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NÖ Energie- und Umwelt- Gemeinde - Tag
Wie niederösterreichische Kommunen zukünftige Entwicklungen im Mobilitätsbereich nachhaltig gestalten können, um letztendlich die Klimaziele mit Erfolg erreichen zu können, stand im Mittelpunkt dieser Veranstaltung. Prof. Dr. Michael Braungart vom EPEA Internationale Umweltforschung Hamburg appellierte in seinem Plenarvortrag mit dem Cradle-to-Cradle-Prinzip für eine nachhaltige Produktentwicklung. Das neue NÖ-Landesmobilitätskonzept wurde von DIin Regina Rausch vom Amt der NÖ Landesregierung vorgestellt. Und dass mit Engagement und Einsatz auch in der heutigen Zeit Mobilitätsveränderungen zu Gunsten des Rad- und Fußverkehrs möglich sind, wurde am Beispiel der Stadt Bozen von DIin Ariane Messner vom Ökoinstitut Südtirol gezeigt. Walk-space.at war beim Marktplatz am Energie- und Umwelt Gemeindetag dabei und beriet Interessierte zur Förderung des Fußverkehr, gab Auskunft über den FußgängerInnen-Check für Städte und Gemeinden (und Begegnungszonen) und zu Bewusstseins-Kampagnen wie Gehen ist ein Genuss. * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * |
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RADLakademie 2014
Bei der diesjährigen zweiten RADLakademie in Mödling wurde Ende August das Miteinander zwischen Fuß- und Radverkehr beleuchtet. Walk-space.at präsentierte gute Lösungen für ein Miteinander im Alltagsverkehr. Erfahrungen über bereits realisierte Begegnungszonen in Österreich waren dabei ebenso Thema wie bewusstseinsbildende Maßnahmen am Beispiel der Aktion Gehen ist ein Genuss. * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * "Menschengerechte Stadt - Gracia, Barcelona" Am 11. September lud die Lokale Agenda Alsergund zu einem Vortrag über die fußgängerfreundliche Gestaltung von Straßenräumen in Gracia, einem Stadtteil der spanischen Metropole Barcelona. Die Architektin Cynthia Echave berichtete über das ambitionierte Projekt, die Straßenräume der Stadt zunehmend dem Fußverkehr zu widmen. Derzeit seien 65% der Fläche eines Straßenraumes dem motorisierten Verkehr gewidmet und das soll geändert werden. Das Konzept basiert auf der Bildung von so genannten Superblocks: mehrere Häuserblöcke werden zu einem städtebaulichen "Superblock" zusammengefasst. Innerhalb dieses "Superblocks" verkehren ausschließlich Fahrzeuge, denen die Zufahrt gestattet ist. Das sind Fahrzeuge der BewohnerInnen und Lieferfahrzeuge, die die lokalen Geschäfte versorgen. So soll attraktiver Raum für den Fußverkehr geschaffen werden, der den BewohnerInnen direkt vor der Haustür in den Superblocks zur Verfügung steht. In der anschließenden Diskussion mit politischen VertreterInnen wurde festgehalten, dass aufgrund der städtebaulichen Rahmenbedingungen dieses Konzept einer "menschengerechten Stadt" in Wien nur eingeschränkt umgesetzt werden könnte. Einige Ansätze zur Änderung der Raumverteilung in den Straßenräumen sollten allerdings durchaus in die Überlegungen der Planung des Fußverkehrs übernommen werden. Infos zur Veranstaltung: * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * |
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PARKing Day
Wie aus einem grauen Parkplatz ein lebendiger Ort werden kann, zeigte der Verein fairkehr auch heuer wieder auf dem "PARKing Day" in Salzburg. Durch temporäre Umgestaltung eines Parkplatzes wird gezeigt, wie einfach und effektiv Lebensqualität hergestellt werden kann. Impressionen vom PARKing Day in Salzburg: Nachdem das "Streetlife Festival" schon seit vielen Jahren in München und Salzburg stattfindet, gab es diesmal erstmalig Gelegenheit ein Fest in der Babenbergerstraße in Wien. Neben zahlreichen Informationsständen rund um das Thema Mobilität und diversen Unterhaltungsmöglichkeiten wurde insbesondere auf den Fußverkehr aufmerksam gemacht. Impressionen aus Wien: Rasen am Ring Der europaweite autofreie Tag wurde am 22. September auch am Wiener Ring gefeiert: Ausgerollter Rasen statt Asphalt und viele Unterhaltungsmöglichkeiten luden auch heuer zum Flanieren auf Wiens Prachtstraße ein. Auch so kann der Ring sein: Voller Menschen und ein Ort zum Aufenthalt. Wir würden es sehr begrüßen, wenn in Zukunft dauerhaft mehr Platz für den Fußverkehr am Ring zur Verfügung stehen würde! * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * Projekt: "Augen auf" "Augen auf"-Projekt mit FußgängerInnencheck und Aktionstag in Krems gestartet. Mehr Informationen dazu auf unserer Homepage: * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * Projekt "Jugend bewegt" gewinnt Mobilitätspreis-Kategorie "unterwegs zur Ausbildung"Das Projekt "Jugend bewegt" der Innsbrucker Verkehrsbetriebe und Stubaitalbahn GmbH gewann den diesjährige VCÖ-Mobilitätspreis in der Kategorie "unterwegs zur Ausbildung". Mithilfe von Mobilitätstagebüchern und Workshops wurden dabei gemeinsam mit Jugendlichen Erfahrungen zur Verkehrsmittelwahl ausgetauscht und das Bewusstsein für nachhaltige Mobilität gestärkt. Dabei wurde auch das eigene Mobilitätsverhalten kritisch hinterfragt und deren Auswirkungen auf Stadtentwicklung und Lebensqualität aufgezeigt. Dieser Ansatz, nachhaltige Mobiltät Jugendlichen näher zu bringen, ist nicht nur bemerkenswert erfrischend sondern auch für die Bewusstseinsbildung zur Verkehrsmittelwahl in der ganzen Stadt wichtig. Walk-space.at gratuliert zum verdienten Preis! |
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* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * Begegnungszonen in Österreich Das Potential für neue Begegnungszonen ist nach wie vor sehr groß, ob in zentralen Bereichen / Geschäftsbereichen, vor Schulen oder auch bei Bahnhofen / multimodale Schnittstellen. Sie planen eine neue Begegnungszone mit einer Umgestaltung, geben Sie uns bitte Bescheid, Wir freuen uns über Details zum Projekt sowie anschauliche Fotos! Walk-space.at empfiehlt zum Einstieg in ein Begegnungszonen-Projekt in diesem Zusammenhang einen FußgängerInnen-Check mit Schwerpunkt Begegnungszonen-Eignung zu starten. Infos: FußgängerInnen-Check * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * Ihre Mitgliedschaft ermöglicht unser Engagement. Einen aktiv mobilen Herbst wünscht Ihnen Dieter Schwab, Obmann, |
Walk-Space.at | Der österreichische Verein für Fußgängerinnen | ZVR 078105059 | Bennogasse 10/22, 1080 Wien
Produkte | Verein
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Infomail Sondernummer: Publikation zur Konferenz Walk21 (in München 2013) erschienen „Zu Fuß auf der internationalen FußgängerInnenkonferenz Walk21 München 2013“ Unter dem Motto “Walking Connects!” fand die internationale Fußgängerkonferenz Walk21 2013 in München statt. Im Rahmen eines vielfältigen Programms mit unterschiedlichsten Formaten wurden die neusten Erkenntnisse zu Strategien, Instrumenten und Maßnahmen zur Förderung des Fußverkehrs vorgestellt und anhand von “Good-Practice”-Beispielen diskutiert. Auf 44 DIN A4-Seiten, farbig bietet die Publikation einen kompakten und ansprechenden Überblick über interessante Konferenz-Beiträge zu Strategien, Instrumente und Maßnahmen zur Förderung des Fußverkehrs und illustriert internationale Praxisbeispiele. Link: Infoflyer
Kapitelüberblick der Publikation:
Schutzgebühr Papierexemplar: € 45,- für Nicht-Mitglieder / € 25,- für Mitglieder (exkl. Zusendung) ...zur Kurzfassung in pdf-Format. Bestellung an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Save the date: 16. und 17.10.2014 | Innsbruck „Zu Fuß nachhaltig & aktiv mobil – Bewegung & Begegnung“ Vorgesehene Themen:
Halten Sie sich den Termin frei - es wird wieder interessant! Informieren Sie sich bis Juli 2014 hier: http://www.walk-space.at/index.php/projekte/konferenz/konferenz-innsbruck-2014
Walk-space.at hat das Projekt Mariahilfer Straße durch eine (Kunst)-Aktion unterstützt, denn ein positives Ergebnis der Abstimmung bedeutet statt eines Gegenwindes einen kräftigen Rückenwind für die Transformation von öffentlichen Räumen für viele neue Projekte in österreichischen Städten und Gemeinden - nicht nur in Wien. Weiterlesen zur Aktion: imagine, imagine...
Besten Dank für Ihr Engagement für das Zu-Fuß-Gehen und fußgängerfreundliche Grüße, Dieter Schwab, Obmann falls Sie es noch nicht sind, Ihre Mitgliedschaft hilft uns das walk-space team Newsletterdesign: Christian Zeilinger, Martina Strasser **** |
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Walk-Space.at | Der österreichische Verein für FußgängerInnen (ZVR 078105059); Bennogasse 10/22, 1080 Wien |
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Ein Beitrag von Isaak Granzer und Christian Zeilinger
Priorité aux piétons – Vorrang den Fußgängern! Das liest man in Frankreich auf Verkehrsschildern, die auf Begegnungszonen hinweisen. Doch hinter diesen Wörtern scheint nicht nur eine Aufforderung der Straßenverkehrsordnung zu stehen, sondern viel eher eine bewusste Philosophie, um dem Fußverkehr das Gehen so attraktiv wie möglich zu gestalten.
Dies äußert sich vor allem in der hohen Aufenthaltsqualität städtischer öffentlicher Räume, wie ein Lokalaugenschein in Frankreichs drittgrößter Stadt zeigt.
Im Zentrum tritt vor allem der Place Bellecour mit seiner erstaunlichen Größe von über 60.000m² in Erscheinung, der vorrangig den Fußgängerinnen und Fußgängern vorbehalten ist, ebenso wie die wichtigsten Einkaufsstraßen der Innenstadt.
Dort wo auch andere Verkehrsarten ihren Raum finden, genießt der Fußverkehr trotzdem gewisse Vorzüge. Die breiten "trottoirs" (Gehsteige) erlauben an vielen Stellen sogar Sitzgelegenheiten. Eine Brücke im neuen Stadtteil La Confluence demonstriert außerdem eindrucksvoll, wie ein Verkehrsbauwerk auch als Aufenthaltsraum genutzt werden kann, sofern man dem Fußverkehr entsprechenden Raum zugesteht und diesen adäquat gestaltet.
Falls Sie jetzt Lust bekommen haben auf einen virtuellen Stadtspaziergang durch Lyon, können Sie sich hier die Bildergalerie ansehen:
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"Zu Fuß auf der internationalen Konferenz für FußgängerInnen Walk21 in München 2013“
Walk-space.at – der österr. Verein für Fußgänger und Fußgängerinnen präsentierte am Dienstag, 8. April 2014 in der Wiener Planungswerkstatt die neue Sonderausgabe der „Wissen kompakt Serie“ zur „Weltfußgängerkonferenz Walk21“ .
Fotoimpressionen:
« Ici, c’est capitale ! » – „Hier ist die Hauptstadt!“ war das Motto der Kulturhauptstadt Marseille vergangenes Jahr. Für 2013 wurden in den vergangenen Jahren viele Impulse in und um Marseille gesetzt. Dabei wurden nicht nur neue Museen gebaut, auch im öffentlichen Raum wurde der Anspruch als Kulturhauptstadt sichtbar gemacht.
Durch Interventionen und Installationen an vielen Plätzen, gerade im öffentlichen Raum, entstanden zweckmäßige Einrichtungen in attraktiver und künstlerischer Ausgestaltung. Doch nicht nur das: Auch neue Verbindungen wurden geschaffen, um die Kulturhauptstadt zu Fuß zu erleben.
Darüber hinaus wurde die « piétonnisation », die Schaffung von Fußgängerzonen, im Zuge des Kulturhauptstadtjahrs forciert. Kombiniert mit Kunstinstallationen entstanden somit auch attraktive Räume, die zum Verweilen einladen.
Gehen Sie mit uns auf einen kleinen Streifzug - Impressionen:
Beitrag von:
Isaak Granzer
Christian Zeilinger
Themen zum "zu Fuß gehen" aus 2014
Unsere "Geh-Community" erhält mit der Infomail 4x / Jahr:
Informationen zu den laufenden walk-space Aktivitäten, Daten und Fakten, Hinweise zum Zufußgehen, Wissenswertes, Projektinfos aus den Sparten Mobilität, Umwelt und Forschung, Veranstaltungen...
Die walk-space.at Infomail kann kostenlos per Mail erhalten werden. Den erweiterten Newsletter (u.a. mit dem Kapitel Wissen) gibt es nur für Mitglieder: Mitglied werden
Infomail 1 / 2014:

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Im Rahmen des Autofreien Tages "Streetlife" in Maxglan / Stadt Salzburg wurden die zehn qualitätsvollen Fußgängerprojekte des Walk-space AWARDs 2010 - Landespreis Salzburg auf der ORF-Bühne mit Urkunden geehrt und die Kategorie-Sieger prämiert.
„Gehen als Green Mobility - nachhaltige, bewegte, energieautarke Infrastrukturen"
Bei der diesjährigen Fußgängerkonferenz wurden im Sinne einer "green mobility" erforderliche Fort-Schritte diskutiert und urban, ländliche Good-Practice Beispiele als auch erfolgreiche Projekte im Bereich Jugend und Bildung präsentiert. 30 spannende Vorträge darunter auch Gastvorträge aus der Schweiz, aus Deutschland und Südtirol konnten den TeilnehmerInnen geboten werden.

"Ein neues Gesicht - bei gleichen Funktionen"
Unter dem Motto "Einkaufsstraße als attraktiver Ort und Platz" fand in Maxglan ein Partizipationsprozess statt. Zentrales Thema war die Umgestaltung der Maxglaner Hauptstraße von der Maximiliansbrücke bis zur Neutorstraße in einen Begegnungsraum nach dem Koexistenzprinzip.
Neue Wohnhausanlage Podhagskygasse/Schukowitzgasse mit Flächen für gemeinsames Miteinander
Am 2. Juli fand die feierliche Eröffnung der Wohnhausanlage Podhagskygasse der Wohnbauvereinigung der Privatangestellten (WBV-GPA) durch Mag. Michael Gehbauer (Geschäftsführer WBV-GPA), Mag.a Andrea Holzmann (Geschäftsführerin WBV-GPA), Bezirksvorsteher Norbert Scheed und Dr. Kurt Stürzenbecher (Vorsitzender des Ausschusses für Wohnen, Wohnbau und Stadterneuerung, in Vertretung für Wohnbaustadtrat Dr. Michael Ludwig) statt.
Im zentralen Bereich der Wohnanlage wird ein Raum für Alle mit Möglichkeiten zum Aufenthalt, Spielen und Queren für die AnrainerInnen realisiert. Dieser wurde von Walk-Space.at gemeinsam mit Trans-City ZT GmbH, Landschaftsarchitektur Rennhofer und der WBV-GPA geplant.
Walk-Space.at freut sich über die Fertigstellung und gratuliert allen Bewohnerinnen und Bewohnern zu ihrem neuen Zuhause!
Weiterlesen: Infomail 3/2014
"Zu Fuß auf der internationalen Konferenz für FußgängerInnen Walk21 in München 2013“
Walk-space.at – der österr. Verein für Fußgänger und Fußgängerinnen hat am Dienstag, 8. April 2014 in der Wiener Planungswerkstatt die neue Sonderausgabe der „Wissen kompakt Serie“ zur „Weltfußgängerkonferenz Walk21“ vorgestellt.
Auf 44 DIN A4-Seiten farbig bietet die Publikation eine kompakte und ansprechende Zusammenfassung über ausgewählte Themen und Vorträgen zum Zufußgehen der Walk21-Konferenz, welche unter dem Titel „Walking Connects!” in München 2013 stattfand.
Die Publikation gibt einen Überblick über interessante Konferenz-Beiträge zu Strategien, Instrumente und Maßnahmen zur Förderung des Fußverkehrs und illustriert internationale Praxisbeispiele.
Inhalte:
Vorstellung der Publikation durch die AutorInnen – Powerpoint-Kurzpräsentation "Schlaglichter" der einzelnen Kapitel:

Infos zur Broschüre:
Optimierung der Erreichbarkeit ausgewählter Haltestellen der Linie 26: Prinzgasse, Zanggasse, Forstnergasse
Die neue Straßenbahnlinie 26 ist am 5. Oktober 2013 in Betrieb gegangen.
In den darauffolgenden Wochen werden entlang der täglichen Wege zu Fuß von und zu den Stationen kleinräumige Verbesserungsmöglichkeiten, Lücken im Fußgängernetz erhoben und dokumentiert, Wünsche für eine optimierte fußläufige Erreichbarkeit der neuen Stationen der Linie 26 gesammelt.
In zwei Kerngebieten – rund um die Haltestelle Forstnergasse und im Einzugsgebiet der Haltestellen Prinzgasse und Zanggasse - findet dieses Pilotprojekt, das an der Schnittstelle zwischen dem Fußverkehr und dem öffentlichen Verkehr ansetzt statt.
Walk-Space.at - geführter Rundgang – „good Practice Zu Fuß in Wien 3 und Wien 7“
Eine Entdeckungsreise „auf den Spuren bisheriger Walk-Space-AWARD-PreisträgerInnen, zu Fuß durch Wiens schönste Durchhäuser, versteckte Wegeverbindungen, Abkürzungen sowie kleinräumige Qualitäten für FußgängerInnen konnten bei diesem Rundgang für Jung und die „goldenagers“ erlebt werden. Die Route führte von historisch gewachsenen Strukturen in Wien Landstraße – Rochusmarkt, Sünnhof, Passage Hainburger Straße bis zu Neugestaltungen, wie etwa den, mit dem Walk-space AWARD 2010 ausgezeichneten, Jenny-Steiner-Weg in Wien Neubau und zeigte dabei gute Beispiele zum Zufußgehen, wie bedeutsam „barrierefreie“ Wegenetze sind.
Geleitet wurde der Rundgang von Team walk-space.at – dem Österr. Verein für FußgängerInnen. Walk-space.at in Kooperation mit "zu Fuß in Wien" und unter Beisein der Beauftragten für FußgängerInnen in Wien, Petra Jens.
Fotogalerie Rundgang:
Links zum Thema:
Good-Practice Beispiele zum Gehen
FußgängerInnencheck für Städte und Gemeinden
Walk-space AWARD 2010 - Good-Practice Broschüre
MACHEN SIE AUCH 2013 mit: Infos zum Walk-space AWARD 2013
Impressionen vom derzeitigen Probebetrieb vor der Neugestaltung Begegnungszone & Fußgängerzone Mariahilfer Straße in Wien
Die WienerInnen flanieren mit Begeisterung in der lebenswerten neuen Begegnungs- und Fußgängerzone.
Mehr dazu bei der VII. österr. Fachkonferenz für FußgängerInnen 2013.
Wir freuen uns schon auf die Neugestaltung der Mariahilfer Straße nach dem "Probebetrieb".
Aktionstage "Gut zu Fuß am Donaukanal"

Der erste Teil der Aktion zur Sammlung von Wünschen und Anregungen für das Zufußgehen am linken Donaukanalufer konnte am Montag, 10.6.2013 erfolgreich werden.
Bei der Fußgänger- und Radfahrerbrücke Siemens-Nixdorf-Steg regte die „Kreativgalerie der Wünsche“ zahlreiche Zufußgehende an, ihre Wünsche zum Donaukanal abzugeben.
Im Rahmen von persönlichen Gesprächen, Feedbackbögen zum „Pflücken“ und einer „Stimmungswolke“ wurden jene Qualitäten ermittelt, die zu einer Steigerung der Attraktivität für das Zufußgehen in diesem Bereich beitragen können.
In diesem Zusammenhang kristallisierten sich unter anderem Wünsche nach mehr Rampen und barrierefreien Verbindungsmöglichkeiten zur Promenade entlang des Donaukanals, mehr Informationen zur Radwegbenutzung, weniger Einfluss des Straßenraumes durch Lärm & Abgase, sowie mehr Aufenthaltsbereiche / Wohlfühlzonen, wie auch punktuell nach einer besseren Beleuchtung als wichtige, von den Fußgängern und Fußgängerinnen häufig genannte Themen heraus.
Weitere Anregungen für mehr Fußgängerqualitäten entlang des Donaukanals konnten am Freitag, 14.6.2013 im Bereich Gerhardusgasse / Anton-Schmid-Promenade gesammelt werden. Die Zufußgehenden wünschten sich mit überwiegender Mehrheit, dass vor allem schnelle Radfahrende den parallelführenden Radweg und nicht den Gehweg benützen mögen. Bodenmarkierungen, größere Hinweistafeln, eine bessere Positionierung der Radverbotsschilder und Informationsaktionen für Radfahrende wurden als mögliche Maßnahmen seitens der PassantInnen genannten.
Der zweithäufigste Wunsch nach eine abwechslungsreicheren Gestaltung der Grünbereiche wurde meist in Zusammenhang mit Lärm- und Sichtschutz zur Brigittenauer Lände erwähnt. Darüber hinaus sind den Fußgängern und Fußgängerinnen die Pflege von Asphalt und Wurzelbereichen (Stolpersteine) sowie mehr Spielplätze für Kinder und Bank-Tisch-Kombinationen wichtig.
Befragte TouristInnen schätzen den Erholungsraum entlang des Donaukanals sehr und würden Orientierungswegweiser (z.B.: zu öffentlichen Verkehrsmitteln) wie auch mehr Kunst & Blumen zur Qualitäts-verbesserung vorschlagen.
Für alle, die nicht persönlich dabei sein konnten, gab es die Möglichkeit Wünsche und Ideen für die "Kreativgalerie der Wünsche" mittels Feedbackbogen bis 17. Juni 2013 zu schicken: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Ein Projekt in Kooperation mit "Bereich Gehen der Mobilitätsagentur Wien" und "Fairnesszone - Projekt im Zielgebiet Donaukanal"
Die Aktion zur Sammlung von Wünschen und Anregungen für das Zufußgehen am Donaukanal fand am:
Mo., 10.6.2013 von 14:00-18:00 Uhr
am linken Donaukanalufer bei der Fußgänger- und Radfahrerbrücke Siemens-Nixdorf-Steg, sowie am
Fr., 14.6.2013 von 11:00-15:00 Uhr
im Bereich Gerhardusgasse / Anton-Schmid-Promenade, am Treppelweg
bei jedem Wetter !
Mariahilfer Straße Proberaumzu Fuß unterwegs, mehr Mariahilfer, weniger Straße
Zwischen Neubaugasse und Esterhazygasse hatten FußgängerInnen und RadfahrerInnen am ersten Mai-Wochenende die Möglichkeit den Straßenraum für sich zu erobern. Flanieren, Schlendern, Kommunizieren - ein Fußgängerraum der Freitag Nachmittag auf Interesse stieß.
Umfrage zu gemischten Verkehrsflächen für Fuß- und Radverkehr
Rechtzeitig zum realen Frühlingsbeginnin in Wien - nach einem langen Winter - wurde der lang ersehnte "Verkehrsfrühling" der aktiv mobilen ausgerufen:
Gemeinsam wurden von Obmann Dieter Schwab (Walk-Space.at) mit der BezirksvorsteherIn des 9. Bezirks Martina Malyar sowie Alec Hager ( Radlobby) und den beiden MitarbeiterInnen der Mobilitäsagentur Wien - FußgängerInnen-koordination Petra Jens und Susanne Reichard Tulpen an RadfahrerInnen und FußgängerInnen verteilt und für das "Zufußgehen" und "radlen" auf gemischten Flächen gedankt.
"Die neue Regelung der Straßenverkehrsordnung, wonach auf bestimmten Strecken schnelle Radfahrende auf die Fahrbahn dürfen, ist eine zusätzliche Maßnahme, um Konflikte zwischen Radfahrenden und Zu-Fuß-Gehenden auf gemischten Flächen zu vermeiden. Genauso wie die Einführung von Begegnungszonen an den dafür geeigneten Standorten eine Verbesserung für die weniger geschützten VerkehrsteilnehmerInnen ist", weist Dieter Schwab (walk-space.at), auf die jüngste Novelle der Straßenverkehrsordnung hin.
Für ein entspanntes Zufußgehen besonders auf gemischten Fuß- und Radflächen ist dies eine unterstützende Maßnahme um Konflikte zu vermeiden und den Gehsteig zu entlasten.
Die Mobilitätsagentur Wien lädt daher Fußgänger und FußgängerInnen ein, sich in die Diskussion um die Benützungspflicht von Radwegen einzubringen und Vorschläge abzugeben, welche Wegstrecken in Wien von der Radwegebenützungspflicht ausgenommen werden sollten.
Ihre Vorschläge & Anregungen dazu können Sie per Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder per Tel.: 01 4000 49 906 abgeben.
Walk-Space.at freut sich sehr über diese "Miteinander-Aktion" - mit Respekt, empfiehlt einen "Masterplan Gehen" für Wien, eine Strategie für das Gehen, viele bewußtseinsfördernde Aktionen gemeinsam mit der Mobilitäsagentur, ein Netzwerk an qualitätsvollen Begegnungszonen für Wien - basierend auf FußgängerInnen-checks, sowie den Walk-space-AWARD 2013 zu unterstützen - und gratuliert zum Einstand!
Der Ring ist eine der meistbefahrenen Straßen im motorisierten Individualverkehr, aber auch ein besonderer Hotspot für nicht-motorisierte VerkehrsteilnehmerInnen in der Stadt. Als Reaktion auf die starke Zunahme des Radverkehrs in Wien, die sich innerhalb der letzten Jahre abzeichnete, wurde das Projekt „Ringradweg Neu" im Bereich Schottentor realisiert. Im Zuge dessen sollten die Lücken des Ringradwegs geschlossen und teilweise neue Einrichtungen zur Verbesserung des Nebeneinanders von Fuß- und Radverkehr geschaffen werden. Zu den Zielen des Projekts gehören auch Durchgängigkeit des Wegenetzes und verbesserte Markierungen wie beispielsweise auf Höhe der Universität Wien. In der Vergangenheit kam es zu Konflikten zwischen FußgängerInnen und RadfahrerInnen. Im Sinne eines gemeinsamen Miteinanders soll durch die Neugestaltung, die Erkennbarkeit erhöht und das Risiko für alle VerkehrsteilnehmerInnen reduziert werden. Walk-space.at begrüßt die bisherigen Umgestaltungen und die teilweise neu gewonnen Platzverhältnisse und freut sich auf weitere fußgängerfreundliche Lösungen in Wien. Eine Aktion zur gegenseitigen Rücksichtnahme im Sinne einer entspannten Mobilität wird als weiterführende Maßnahme empfohlen.
Siehe passend dazu auch die Kampagne "Tschuldigen! Passt schon": http://tschuldigen.at/
Fotoimpressionen der Markierungen auf Höhe des Universitätsrings:
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